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Sacred Feminine Breathwork

Im inneren Tempel

Eine 7-Tage Journaling Reise

Es gibt eine Stille in dir, die immer wartet. Nicht auf den richtigen Moment, sondern darauf, dass du dich erinnerst.

Tag I

Ankommen

Wo bin ich gerade?

Bevor wir reisen können, müssen wir wissen, wo wir stehen. Nicht wo wir sein möchten, nicht wo wir gestern waren, sondern wo wir jetzt gerade tatsächlich sind. Heute gibt es keine Aufgabe, nichts was du tun musst. Heute lade ich dich ein, einfach da zu SEIN. In deinem Körper anzukommen, in deinem Atem zu sein, ganz bei dir zu sein.
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Wenn du jetzt ganz ehrlich in dich hineinspürst, wo bist du gerade? Nicht wo du sein solltest, sondern wo du wirklich bist.

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Was trägt dein Körper in diesem Moment? Wo spürst du Enge, Wärme, Schwere oder Leichtigkeit?

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Was darf heute aufkommen, ohne von dir bewertet zu werden?

Körper-Ankommen

Lege eine Hand auf dein Herz, eine auf deinen Bauch. Atme dreimal tief ein und aus und spüre den Kontakt deiner Hände mit deinem Körper. Lass die Stille sprechen, du musst nichts tun, als einfach da zu sein.

Tag II

Was ich trage

Die unsichtbaren Lasten

Wir alle tragen Dinge, die nicht unsere sind: Schmerzen, die lange vor uns begonnen haben, Glaubenssätze, die sich so vertraut anfühlen, dass wir sie für Wahrheit halten, und Geschichten, die uns erzählt wurden, bevor wir selbst sprechen konnten. Heute schauen wir sanft hin, ohne uns zu verurteilen, ohne etwas lösen zu wollen, sondern einfach nur sehen.
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Welche Geschichte erzählst du dir am häufigsten über dich selbst, und woher könnte sie ursprünglich kommen?

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Was hast du gelernt, wie eine Frau zu sein hat? Was davon fühlt sich wahr an, und was hat sich vielleicht niemals wirklich nach dir angefühlt?

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Gibt es etwas, das du so lange trägst, dass du vergessen hast, dass es eine Last ist?

Ablegen & Sehen

Stelle dir vor, du legst alles, was du trägst, für einen Moment behutsam auf den Boden vor dir. Atme tief aus und schau es an, ohne es sofort wieder aufzuheben. Was siehst du nun vor dir liegen?

Tag III

Die Schwestern

Im Kreis der Frauen

Wir sind für den Kreis geboren, und dennoch tragen viele von uns tiefe, unsichtbare Wunden aus Begegnungen mit anderen Frauen. Verletzungen durch Neid, Verrat, emotionale Trennung von der Mutter führten zu Schutz und Separation von anderen Schwestern. Heute begegnen wir diesen Wunden mit Neugier und Ehrfurcht, denn auch sie sind Teil des Weges zurück in den Kreis.
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Wie fühlst du dich in der Gegenwart anderer Frauen? Fühlst du dich sicher, vorsichtig, konkurrierend oder wirklich gehalten?

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Gibt es eine Erfahrung mit einer Frau, ob Mutter, Schwester oder Freundin, die noch immer tief verschlossen in dir lebt?

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Was wäre möglich in deinem Leben, wenn du dich von Frauen wirklich gesehen und gehalten fühlen könntest?

Güte empfangen

Denke an eine Frau in deinem Leben, die dir einmal echte Güte geschenkt hat, auch wenn es ein kleiner, flüchtiger Moment war. Lass dieses Bild vor dir entstehen und spüre, was sich in deinem Körper verändert, wenn du daran denkst.

Tag IV

Der Schoßraum

Die Weisheit des Körpers

In dir trägt ein Raum Weisheit und Wissen, das älter ist als unser Verstand und unsere Sprache. Der Schoßraum, ob du physisch eine Gebärmutter trägst oder nicht, ist ein energetisches Zentrum von Schöpfung, Intuition und ursprünglicher Weiblichkeit. Es ist der Ort, der weiß, bevor der Verstand versteht. Heute kehren wir dorthin zurück, um zu lauschen und zu empfangen.
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Wenn dein Schoßraum eine Stimme hätte und heute zu dir sprechen könnte, was würde er dir sagen?

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Wann hast du zuletzt aus dem Bauch heraus entschieden, nicht aus dem Kopf? Wie hat es sich angefühlt?

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Was trägst du gerade in dir, bewusst oder unbewusst, das nach Schöpfung und Ausdruck sucht?

Heimkehren in den Körper

Lege beide Hände sanft auf deinen Unterbauch und atme tief in diesen Raum, als wärst du dort zu Hause. Stelle dir vor, dass dort eine warme, stille Stärke wohnt, und bleibe fünf Atemzüge lang, um zu empfangen, was kommen möchte.

Tag V

Der Atem

Was der Atem weiß

Der Atem ist dein treuester Begleiter. Er kennt nur Wahrheit, war da, bevor du Worte hattest, und ist da, wenn Worte nicht mehr reichen. Er trägt Erinnerungen, die der Verstand längst vergessen hat, und öffnet Räume, die kein Gedanke öffnen kann. Heute lassen wir ihn sprechen.
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Wie atmest du, wenn du glaubst, dass niemand zuschaut? Flach, gehalten oder frei?

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In welchen Momenten hältst du den Atem an, und wofür?

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Was könnte sich lösen, wenn du dir wirklich erlaubst, tief zu atmen, in deinen Körper, in dein Gefühl, in deine Wahrheit?

Den Atem frei werden lassen

Setze oder lege dich bequem hin und atme zehn Atemzüge lang bewusst tiefer als gewohnt, in den Bauch, in den Brustkorb, bis in den Schoßraum. Beobachte ohne Bewertung, was sich zeigt: ein Gefühl, ein Bild, eine Erinnerung oder eine tiefe Stille.

Tag VI

Meine ursprüngliche Kraft

Essenz erinnern

Unter all den Schichten, den Rollen, den Erwartungen, den Wunden und den Geschichten, lebt etwas, das niemals verloren gegangen ist: deine ursprüngliche Kraft. Nicht erarbeitet, nicht verdient, nicht errungen, sondern einfach wer du in deiner Essenz bist. Heute kehren wir dorthin zurück und erinnern uns.
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Wann hast du dich zuletzt wirklich lebendig gefühlt, vollständig du selbst, ohne Maske und ohne Anpassung?

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Welche Qualitäten in dir erkennst oder erahnst du, vielleicht schon lange, die du noch nicht vollständig in dir bewohnst?

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Was würde sich in deinem Leben verändern, wenn du diese ursprüngliche Kraft nicht mehr zurückhältst?

Sich erinnern

Stehe auf, beide Füße fest auf dem Boden, und strecke dich bewusst aus, Arme, Brust, Wirbelsäule. Atme tief ein und sage ganz leise wiederholt, nur für dich: „Ich erinnere mich." Spüre nach, was das in deinem Körper auslöst.

Tag VII

Was mich ruft

Der innere Ruf

Du hast sieben Tage in deinem inneren Tempel verbracht und dabei Altes gesehen, Verborgenes berührt und Weisheit empfangen. Heute ist der Tag des Lauschens und Empfangens, denn das Heilige Weibliche in dir hat auch einen Wunsch für dich, der darauf wartet, von dir gehört zu werden.
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Was hat diese Woche in dir bewegt, was hat sich gezeigt, das du vorher vielleicht noch nicht so klar gesehen hast?

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Wenn das Heilige Weibliche in dir einen Wunsch für dein nächstes Kapitel hätte, was wäre das?

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Was ruft dich zu mehr Tiefe, mehr Verkörperung, mehr Rückverbindung, und was hält dich noch zurück?

Einfach lauschen

Schaffe dir einen Moment der vollständigen Stille, ohne Schreiben, ohne Tun, einfach nur Sein. Lass ankommen, was kommen möchte, denn was wirklich für dich ist, bleibt.

Du hast sieben Tage in deinem inneren Tempel verbracht. Ich würde mich sehr freuen zu hören, was diese Reise in dir bewegt hat.

Wenn du spürst, dass diese sieben Tage erst der Beginn einer Reise sind, wenn etwas in dir nach Tiefe, Atem und echter Rückverbindung ruft, dann bin ich hier.

Ich freue mich, diesen Weg weiter mit dir zu gehen ✵